Meine Geheimtipps für die perfekte Hufpflege

Meine Geheimtipps für die perfekte Hufpflege

Egal ob Sportpferd, Freizeitpartner oder glückliches Rasenmäherpony – gesunde Hufe sind wichtig für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit eines Pferdes. Eine gründliche Pflege der Hufe ist also unabdingbar. Gerade bei meiner Stute sind damals unter höherer Belastung und auf Grund einer etwas schlechten Stellung der Hinterbeine die Seitenwände an den Hinterhufen andauernd weggebrochen. Wir haben uns also eine kleine Hufpflege-Routine angeeignet die ich euch – mit samt all unseren Geheimtipps – in diesem Beitrag vorstellen möchte.

Die tägliche Hufpflege

Zur täglichen Hufpflege gehört natürlich als aller erstes – wer hätte es gedacht – das Auskratzen der Hufe. Dadurch wird schonmal der grobe feuchte Dreck entfernt. Bleibt man nach dem Hufschmied-Termin übrigens an der Hufpflege jeden Tag dran, ist es auch in der sechsten Woche noch super einfach.

Vor dem Reiten öle ich die Hufe gerne ein. Dadurch setzt sich der Dreck nicht so fest und lässt sich anschließend etwas leichter entfernen. Dabei benutze ich ein – meines Wissenstandes – relativ unbekanntes Huföl* (Affiliate Link), was bei meinen Pferden aber bislang immer Wunder bewirkt hat. Durch die meisten Fette und Öle werden die Hufe nämlich irgendwann zu trocken und sind nicht elastisch genug um den Belastungen standzuhalten. Nach regelmäßiger Anwendung hat sich sogar das Problem mit dem wegbrechenden Seitenwänden meiner Stute in Luft aufgelöst. Das Öl benutze ich tatsächlich nicht nur außen, sondern auch auf der Hufinnenseite.

Nach dem Reiten werden die Hufe auch erst grob ausgekratzt und anschließend ordentlich mit einer Wurzelbürste außen und innen (!) geschrubbt. Meistens mache ich das mit etwas Wasser, es geht aber natürlich auch ohne. Nachdem die Hufe getrocknet sind (in der Zwischenzeit kann man super nochmal das Pferd überputzen oder die Box abäppeln) werden sie nochmal gut eingeölt.

Geheimtipp gegen leicht faulige Hufe

Prophylaxe ist zwar schön und gut, aber es kann auch immer mal wieder zu Problemen kommen. Meine Pferde standen zum Beispiel während meinem Praktikum in einem Stall, in dem im Winter die Boxen als Matratze gestreut waren. Dadurch wurden die Hufe deutlich schneller weicher und teilweise auch leicht faulig.

Erstes Mittel dagegen ist natürlich das regelmäßige Misten der Box, damit das Pferd nicht ständig im warm feuchten Mist steht. Doch wer kennt das nicht – in dem ein oder anderen Pensionsstall führt das dann gerne mal zu Diskussionen. Da das in unserem Fall zum Glück nur eine Übergangszeit war, habe ich mich einfach auf das Bekämpfen der Symptome statt dem Vorbeugen fokussiert.

Und zwar kommt an dieser Stelle das Mundwasser zum Einsatz. Nach dem säubern der Hufe einfach eine kleine Portion in den Huf geben und kurz einwirken lassen. In die tägliche Hufpflege-Routine eingebunden bekämpft das die Bakterien, die für das Faulen der Hufe verantwortlich sind.

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