Die ersten Schritte zum erfolgreichen Reitsportblog

Die ersten Schritte zum erfolgreichen Reitsportblog

Wir alle haben mal klein angefangen. Die Einen haben einfach drauf los geschrieben und herumprobiert, die Anderen haben sich massenweise Tipps zusammengesucht. Für alle die darüber nachdenken einen Reitsportblog zu erstellen, habe ich hier die ersten Schritte für euch zusammengestellt.

1. Den richtigen Namen finden

Der aller erste Schritt – und für mich immer der schwierigste – ist den richtigen Namen für seinen neuen Blog zu finden. Manche erfolgreichen Reitsportblogger schreiben unter ihrem Namen, andere wiederrum haben sich tolle Blognamen ausgedacht. Wer aber so unkreativ wie ich ist, dem fällt es vielleicht gar nicht so leicht, sich einen tollen Namen auszudenken. Nimm Dir am besten ein leeres Blatt Papier und notiere alle Wörter, die Dir mit Deinem Blog beziehungsweise den Blogthemen in den Sinn kommen. Kombiniere die Worte und kreiiere Deinen persönlichen Blognamen.

Aber halt! Bevor es jetzt weiter geht solltest Du natürlich noch überprüfen ob der Name noch frei ist oder auch keine geschützten Markennamen beiinhaltet. Eine kurze Google-Suche kann da schon Licht ins Dunkel bringen. Wer auf Nummer sicher gehen will, schau einfach mal kurz auf der Seite des Deutschen Patent- und Markenamt vorbei. Wenn Du direkt die passenden Social Media Kanäle erstellen möchtest, empfiehlt sich auch ein kurzer Namenscheck. Das kannst Du bespielsweise über Namechk machen.

2. Deinen Reitsportblog erstellen

Wenn der Name fest steht, kannst Du jetzt endlich Deinen Blog erstellen. Dafür gibt es heute zahlreiche kostenlose Möglichkeiten wie WordPress.com, Blogger oder Wix. Hier kannst Du Dich schnell und kostenlos registrieren und Deinen Blog erstellen. Nachteil bei solchen fremdgehosteten Plattformen ist oft Werbung auf dem Blog und deutlich eingeschränktere Möglichkeiten beim Design. Außerdem sind diese größtenteils auch nicht mit der Datenschutzgrundverordnung kompatibel und deshalb nicht zu empfehlen.

Ich persönlich habe mich nach kurzer WordPress.com Zeit dafür entschieden meinen Blog selbst zu hosten. Dafür benötigt man lediglich einen Host – ich persönlich bin sehr zufrieden bei all-inkl.com – der monatlich gar nicht so viel kostet wie man denkt. Darauf installiert man dann das WordPress.org-Setup und schon kann auch hier das Bloggen beginnen. Hierfür findet man übrigens sehr viele simple Anleitungen. Also keine Angst, es ist wirklich kein Hexenwerk!

3. Rechtliches

Wichtig an dieser Stelle sei auch nochmal der rechtliche Aspekt erwähnt. Denn Unwissenheit schützt leider vor Strafe nicht und da kann man leider mal ganz schnell in das ein der andere Fettnäpfchen treten. Das betrifft auch nicht nur Deinen Blog, sondern auch Deine Social Media Kanäle.

Jeder Blog benötigt ein Impressum und eine Datenschutzerklärung. Ein Impressum braucht ihr außerdem auch für eure Social Media Kanäle! eRecht24 ist hierfür eine erste gute Anlaufstelle.

Außerdem solltest Du Dich auch unbedingt mit der Datenschutzgrundverordnung auseinander setzen. Diese tritt Ende Mai 2018 in Kraft und gilt auch für uns Blogger. Am besten liest Du Dich dazu mal durch nachfolgende Artikel:

4. Content produzieren

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem erfolgreichen Reitsportblog ist das regelmäßige Produzieren von Content – also in unserem Fall Blogbeiträge. Die Regelmäßigkeit kannst Du individuell für Dich festlegen. Wichtig ist nämlich auch, dass die Beiträge einen Mehrwert für den Leser bieten und Du nicht nur irgendeinen 3-Zeiler verfasst, damit Du einen weiteren Blogbeitrag veröffentlicht hast.

Auf meinem Hunde- und Reitsportblog EquiCani veröffentliche ich in der Regel drei Blogbeiträge in der Woche. Ebenso sind zwei Tage für neue YouTube Videos geplant. Ein Redaktionsplan hilft mir dabei, die Übersicht zu behalten. Ebenso sind immer wiederkehrende Formate ein tolles Mittel, wenn einem Mal die Ideen für neue Blogbeiträge ausgehen. Zum Beispiel wird am Anfang eines jeden Monats ein neues Thema für die Equnity Blogparade vorgeschlagen. Hier sind alle herzlich eingeladen über das Thema zu schreiben und sich auszutauschen.

Achte außerdem auf gut leserliche Beiträge ohne jede Menge Rechtschreibfehler. Du kannst Deinen Beispiel einfach vorher nochmal in Word kopieren und die Rechtschreibkorrektur drüber laufen lassen. Außerdem sollte Dein Beitrag ein wenig Struktur erhalten – zum Beispiel mit Zwischenüberschriften. Bilder in Blogbeiträgen sind natürlich auch immer gerne gesehen! Achte aber bitte auf die Urheberrechte, falls es nicht Deine eigenen Bilder sind.

5. Die Leser Deines Reitsportblogs

Um einen erfolgreichen Reitsportblog zu betreiben darf es natürlich an einem nicht fehlen – den Leser! Bloggen sollte in erster Linie natürlich Spaß machen, aber man erfreut sich doch sehr daran, wenn man auch gelesen wird.

Leser erreichst Du sehr gut über die gängigen Social Media Kanäle. Hier gilt auch eine gewisse Regelmäßigkeit und vorallem die Interaktion mit den Lesern. Rege sie zum kommentieren an, kommentiere selbst und tauscht euch aus.

Wenn Du schon ein wenig länger und ambitionierter auf Deinem Reitsportblog schreibst, solltest Du Dich außerdem mit dem Thema SEO (Search Engine Optimization) außeinandersetzen. Denn damit erreichst Du es auch über Google gefunden zu werden. Empfehlen kann ich an dieser Stelle das Plugin Yoast SEO, was Dich bei der Optimierung Deiner Seite und Beiträge unterstützt.

Vernetze Dich ebenso mit anderen Reitsport-Bloggern. Das kannst Du beispielsweise auch ganz wunderbar über unsere Community. Mit unserer gesammelten Reichweite können wir auch neuen Reitsport-Bloggern die Möglichkeit geben Deine Beiträge den Lesern besser zugänglich zu machen. Und wenn Dir der Aufwand mit einem eigenen Blog erstmal zu groß ist, kannst Du auch einfach über die Equnity bloggen. Nach der Registrierung kannst Du schon direkt Deinen ersten Blogbeitrag schreiben und wir helfen Dir, diesen ganz vielen Lesern zugänglich zu machen.

6. Dranbleiben!

Sicher gibt es noch viel mehr Schritte auf dem Weg zum erfolgreichen Reitsportblog. Du wirst mit der Zeit noch über den ein oder anderen Stolperstein fallen. Ebenso ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Deine Beiträge werden sich ebenso mit der Zeit verändern. Aber das ist alles okay – sei Dir treu und bleib dran! Denn um einen erfolgreichen Reitsportblog zu führen bedarf es jeder Menge Mucke, Spucke und rollenweise Klebeband.

Und nun freue ich mich ganz viel von euren tollen Reitsportblogs zu lesen! Happy blogging!

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3 Comments on “Die ersten Schritte zum erfolgreichen Reitsportblog”

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