Darum brauchst du als Reitsport-Blogger unbedingt ein Media Kit

Darum brauchst Du als Reitsport-Blogger unbedingt ein Media Kit

Als professioneller Reitsport-Blogger oder Influencer gehört ein Media Kit defintiv zu Deinen Must Haves. Das Media Kit ist Deine digitale Visitenkarte in dem Du alle wichtigen Zahlen und Fakten über Deinen Blog und Deine Social Media-Präsenz für potentielle Kooperationspartner und Werbekunden zusammenfasst.

Das Media Kit – deine digitale Visitenkarte

Für viele Blogger und Influencer die viel Zeit in Social Media und ihren liebevoll gestalteten Blog stecken, sind Kooperationen erstrebenswert um für ihre Arbeit auch ein kleines Taschengeld zu bekommen.

Bei der Gewinnung von potentiellen Kooperationspartner oder Werbekunden hilft euch euer Media Kit. Das Media Kit zeigt dem potentiellen Kooperationspartner direkt die wichtigsten Kennzahlen des Blogs und auch, was Dich und Deinen Blog von den vielen anderen abhebt und welchen Mehrwert Du liefern kannst. Ziel ist es, den potentiellen Kunden zu überzeugen und Vertrauen zu schaffen.

Das Media Kit sollte eine kurze und einfache Übersicht über Deinen Blog zeigen. Denn der erste Eindruck zählt und keiner hat Zeit sich stundenlang mit unnötigen Texten und Recherchen zu befassen. Aber nicht nur der Inhalt ist wichtig – ich persönlich finde ein allgemein starkes Corporate Design und Branding sollte sich auch in Deinem Media Kit wiederfinden.

Für weniger kreative Menschen gibt es im Internet viele kostenlose und auch kostenpflichtige Media Kit Vorlagen. Zum Beispiel findet man auf Canva einige simple Vorlagen. Diese sollten allerdings mindestens an das eigene Branding angepasst werden. Wer möchte und die nötige Zeit hat, kann natürlich auch das Ganze selbst gestalten um sich von der Konkurrenz abzuheben.

Was gehört alles in ein Media Kit?

Kommen wir nun zum Inhalt eines Media Kits. Beachte dabei immer, das ganze möglichst kurz und knackig aber trotzdem aussagekräftig zu gestalten. Bring es auf den Punkt und rede nicht drumherum. Natürlich kannst Du das ganze auch mit Bildern und Grafiken untermalen und visualisieren.

1. Über den Autor

Neben Deinem Blog und Deinen Social Media Auftritten interessieren sich viele Unternehmen auch für Dich als Person. Wer bist Du? Wie bist Du zum Bloggen gekommen? Was ist Deine Motivation? Erzähle etwas über Dich und schaffe somit eine Vertrauensbasis. Wenn Du möchtest, kannst Du natürlich noch ein Bild von Dir einfügen.

2. Über den Blog

Nun geht es um Deinen Blog: Zu welcher Nische gehört Dein Blog? Was ist Dein Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz? Wie oft postest Du neue Inhalte? An dieser Stelle kannst Du zum Beispiel auch besondere Ereignisse erwähnen, zum Beispiel Veröffentlichungen in Zeitungsartikeln und TV-Auftritte. Oder stelle Deine beliebtesten Blogartikel vor, zeige Deine Reichweiten-stärksten Instagram-Bilder – überzeuge den potentiellen Kunden von Deinem Content und dass Du der richtige Kooperationspartner bist.

3. Statistische Daten

Für potentielle Kunden ist vorallem die Zielgruppe sehr wichtig. Schließlich bringt eine Kooperation mit Hundezubehör auf einem Auto-Blog eher wenig. Analysiere also Deine Blogdaten und Social Media Insights und stelle Deine Zielgruppe dar. Wie alt ist Deine Zielgruppe? Woher kommt sie? Was hat sie für Interessen?

Neben der Zielgruppe spielt auch die Reichweite eine wichtige Rolle. Mittlerweile setzen aber auch viele Unternehmen auf sogenannte Microinfluencer – diese haben zwar eine geringe Reichweite von unter 10.000, aber dafür eine sehr starke Community mit einer hohen Engagement-Rate.

Achte darauf, dass Deine Daten immer möglichst aktuell sind. Verzichte außerdem unbedingt darauf, Deine Zahlen zu fälschen oder zu beschönigen. Agenturen und auch die meisten Unternehmen wissen mittlerweile wie man Fake-Follower schnell erkennt und verzichten auf Kooperationen mit diesen Influencern.

4. Erfolgreiche Kooperationen

Du hattest bereits schon erfolgreiche Kooperationen? Perfekt – dann stelle diese doch gerne direkt vor. So bekommt der potentielle Kunde einen konkreten Eindruck, wie eine Kooperation mit dir ablaufen könnte. Auch positive Kundenmeinungen kannst Du hier als Zitate einfügen.

5. Werbemöglichkeiten

Wenn Du möchtest, kannst Du direkt auf die Werbemöglichkeiten hinweisen. Bietest Du nur sponsored Posts an oder auch Bannerwerbung? Ich nenne an dieser Stelle keine Preise, habe allerdings eine seperate Preisliste, die ich je nach Kunde zusätzlich der E-Mail beifügen kann oder eben nicht.

Außerdem kannst Du auch darauf hinweisen, was für Kooperationen für Dich nicht in Frage kommen. Ich persönlich erwähne nochmal, dass werbliche Inhalte auch als solche gekennzeichnet werden und dass ich immer meine persönliche und ehrliche Meinung vertreten werde. Traurigerweise weise ich auch noch darauf hin, dass Links als nofollow gekennzeichnet werden. Denn trotz gesetzlich festgelegten Richtlinien versuchen manche Unternehmen immernoch dreist follow-Links zu kaufen. Aber das ist ein anderes Thema

6. Kontaktdaten

Last but not least – die Kontaktdaten. Neben Adresse und E-Mail, kannst Du hier auch gerne noch Deine Telefonnummer angeben. Da das Media Kit in den meisten Fällen sowieso nicht öffentlich zugänglich ist und nur auf Anfrage per E-Mail verschickt wird, kommt Deine Telefonnummer auch nicht in falsche Hände. Und ein potentieller Kunde ruft vermutlich lieber kurz an um eine mögliche Kooperation mit Dir persönlich zu besprechen.

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