Darauf musst Du als Reitsport-Blogger bei Kooperationen achten

Darauf musst Du als Reitsport-Blogger bei Kooperationen achten

Von den Einen verteufelt, von den Anderen gerne gesehen: Kooperationen. Auch als Reitsport-Blogger mit Blog und/oder Social Media Account kommt der ein oder andere in den Genuss mit Unternehmen zusammenzuarbeiten. Deshalb habe ich hier ein paar allgemeine und rechtliche Tipps für Dich zusammengestellt was das Thema Kooperationen angeht.

Bitte beachte, dass ich kein Jurist bin. Ich habe den Beitrag nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Allerdings übernehme ich keinerlei Haftung und erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit.

Allgemeines zu Kooperationen

Kooperationen können auf unterschiedlichen Wegen zustande kommen und können ganz verschieden aussehen. Dabei nutzt das Unternehmen Deine Reichweite als sogenannten Influencer, indem Du Werbung für das Produkt machst. Beispielsweise durch Produkte, die Du kostenlos zugesandt bekommst, Sponsorings oder ähnliches. Du bekommst als Gegenleistung Produkte und vielleicht zusätzlich auch noch einen Geldbetrag.

Bevor Du eine Kooperation mit einem Unternehmen eingehst, solltest Du Dich genau über dieses und das Produkt informieren. Schließlich sollte das Produkt/Unternehmen zu Dir passen. Einfach jede Kooperationsanfrage annehmen, die in Deinem Posteingang landet ist da sicher kein guter Weg. Denn meiner Meinung nach – und auch sicher vieler Deiner Follower – ist es wichtig, dass Du Deine ehrliche Meinung äußerst und Dein Blog oder Social Media Kanal nicht zur Dauerwerbe-Plattform wird.

Was das Thema Preisgestaltung angeht, kommt es natürlich individuell auf die Kooperation und auf Deine Reichweite an. Es sei aber gesagt, dass Du Dich nicht unter Wert verkaufen solltet! Denn ein Blogbeitrag oder die Pflege der Social Media Kanäle kostet viel Zeit und Herzblut. Außerdem sollten vor dem Beginn einer Kooperation die Bedingungen im Vorfeld schriftlich vereinbart werden.

Kennzeichnungspflicht bei Kooperationen

Es ist gesezlich vorgeschrieben, dass man Produkttests, Sponsorings oder ähnliches als Werbung kennzeichnen muss. Kooperatiosbeiträge sind daher mit “Werbung” oder “Anzeige” zu kennzeichnen. Wichtig ist, dass man dies schon erkennt bevor man auf den Beitrag klickt. Daher schreibst Du es am besten mit in den Titel Deines Beitrags.

Hier kannst Du noch eine ganz ausführlichen Artikel zum Thema “Risiken der Schleichwerbung – Rechtlichen Grenzen bei Facebook und Instagram” lesen. Die Kennzeichnungspflicht gilt nämlich nicht nur für den eigenen Blog, sonderen auch für die Werbung auf Social Media Kanälen, wie Facebook, Instagram, YouTube & Co. Also nimm Dir bitte kurz die Zeit und lies diesen Artikel durch. Denn es kann nicht nur teuer für Dich werden, sondern es nervt auch alle Anderen, die sich an die Vorschriften halten.

nofollow-Verlinkung

Bezahlte Links – also zum Beispiel der Link zum Unternehmen/Produkt in Deinem Kooperationsbeitrag – sind laut den Google Richtlinien auf “nofollow” zu setzen. Das geht einmal über den “Texteditor” in dem Du bei dem Link rel=”nofollow” einfügst. Hier ein Beispiel, wie so etwas aussehen kann:

Oder Du kannst auch ein Plugin dazu nutzen – wie zum Beispiel dieses hier. Damit musst Du bei bezahlten Links dann nur noch ein Häckchen setzen und den Rest übernimmt das Plugin.

Gewerbe anmelden

Es ist tatsächlich so, dass man aber der ersten Gewinnerzielungsabsicht ein Gewerbe anmelden muss. Dazu zählt alles von kostenlos übersandte Produkte, über Affiliate Links, bis zu einer Bezahlung durch ein Unternehmen. Und das gilt natürlich auch nicht nur für Blogger, sondern auch Influencer, die zum Beispiel nur auf Instagram unterwegs sind und dort Werbung machen.

Wenn Du Dir bei der Gewerbeanmeldung unsicher bist, wende Dich am besten an Deine Gemeinde und/oder Dein Finanzamt.

Und wenn Du es jetzt bis hierhin geschafft hast, bist Du schonmal gut für Deine nächsten Kooperationen aufgestellt! Happy blogging!

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2 Comments on “Darauf musst Du als Reitsport-Blogger bei Kooperationen achten”

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